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Loki

Loki, Ase und Sohn eines Riesen ist die negativste Gestalt der Asen. Er ist hinterlistig, verschlagen und boshaft. So hat er den Tod Balders zu verantworten und ist Vater des Fenriswolfes (Fenrir), der Midgardschlange und Hel. Sie werden zu den Ragnarök sich selber, den Menschen und Göttern den Untergang bereiten.
Er stiftet die Götter immer wieder zu Taten an, die zu Unglück und Katastrophe führen. Loki spielte auch beim Bau Asgards eine entscheidende Rolle. Die Asen hatten aufgrund ihrer Feindschaft mit den Wanen und den Mannen Surturs das Verlangen, ihren Wohnsitz Asgard als uneinnehmbare Festung auszubauen. Ein Riesenbaumeister bietet ihnen an, diese Festung in nur 18 Monaten zu errichten.
Bei termingerechter Fertigstellung, will er Freyja zur Frau und Sonne und Mond als Geschenk. Helfen soll ihm dabei nur sein Hengst Svadilfari.
Loki ist es, der den Göttern rät, die Bedingungen anzunehmen. Drei Tage vor Ablauf der Frist zeichnet sich ab, daß der Riese die Burg auf Asgard pünktlich wird fertigestellt haben. Also verwandelt sich Loki in eine geile Stute um den Hengst abzulenken, was ihm auch gelingt. Loki zeugt so mit dem Riesen Sleipnir, Odins Pferd.
So schafft es der Riese nicht, pünktlich fertig zu werden und fühlt sich wohl völlig zu Recht um seinen Lohn betrogen und verfällt in einen gewaltigen Zorn. Gegen alle geleisteten Eide rufen die Asen nach Thor, welcher den Riesen mit seinem Hammer Mjöllnir erschlägt.
An diesem Beispiel wird einmal mehr deutlich, daß die Götter der Germanen keineswegs moralisch einwandfrei waren.
Dieser Artikel wurde am 20.08.2001 erstellt, die letzte Änderung erfolgte am: 02.01.2008.
© 2001 - 2008 Oliver Brinkop www.o-brinkop.de
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