Schmuck

Ein Brakteat das Odin zeigt und mit Runen versehen ist (gemeinfrei)
Viele Menschen denken heute, daß die Germanen bzw. Wikinger nur "grobschlächtig" waren und keine schönen Schmuckstücke fertigen konnten. Dies ist jedoch falsch. Um einen Eindruck zu verschaffen, was die Germanen an Schmuckstücken herstellten, sind hier einige Schmuckstücke die von Ausgrabungen stammen bzw. originalgetreue Abbildungen von Fundstücken aus dem germanischen Raum sind abgebildet.
Selbstverständlich hatten diese Schmuckstücke für die Germanen eine höhere Bedeutung als nur eine modische. Dies habe ich bereits im Zusammenhang mit Thors Hammer erläutert.
Der Goldschatz von Hiddensee ist eine wunderschöne Arbeit der Wikingerschmiede. Er wird dem Wikingerkönig Harald Blauzahn zugeschrieben (dessen Namen man heute für "Bluetooth" Technologie verwendet). Er besteht aus 16 Teilen. Darunter 10 solcher "Hammerkreuze":
Man erkennt den Thorshammer in diesem Schmuckstück wieder.
Desweiteren bestand er aus einer verzierten Goldscheibe:
und kleineren Amuletten sowie einer Kette.
Irminsul (althochdeutsch für "Gewaltige Säule") steht evtl. für die gewaltige Säule die das Weltall trägt und könnte eine ähnliche Bedeutung wie Yggdrasil haben, was jedoch nicht sicher ist. Es besteht ebenso die Möglichkeit, daß Irminsul auf einen Pfahlkult hindeutet. Hier zwei schöne Abbildungen. Eine zeigt die Irminsul einfach, daß zweite ist eine Scheibe in die zwei Irminsul eingearbeitet sind.
Die Sonne wurde von den alten Germanen nicht als Göttin verehrt, sondern als Kraft und Lebensspendender Himmelskörper angesehen. Die Sonne wurde in der Vorstellung der Germanen vom Trundhomer Wagen gezogen. Hier nun eine Sólscheibe (Sól bedeutet im altnordischen "Sonne"):
Dieser Artikel wurde am 20.08.2001 erstellt, die letzte Änderung erfolgte am: 22.02.2006.
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