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Landnahme

Auf den Entdeckungsfahrten der alten Wikinger spielte der Glaube an die nordischen Götter auch bei der Landnahme eine Rolle.
Hierzu muß man wissen, daß es bei den Wikingern üblich war über einen Hochsitz zu verfügen. Dieser war das Symbol für die Herrschaft über ein Stück Land, daß der entsprechende Wikinger besaß. Dieser Hochsitz wurde natürlich auch auf die Entdeckungsfahrten mitgenommen.
Kam nun Land in Sicht, überließ man die genaue Wahl des Ortes, an dem an Land gegangen und gesiedelt werden sollte, den Göttern.
Also warf man die hölzernen Säulen des Hochsitzes über Bord. Dort wo sie an Land gespült wurden, wurde nach dem Willen der Götter gesiedelt.
Auf diese Weise wurde auch der Ort festgelegt, an dem heute Reykjavik steht. Ingólfur Árnarson, der erste Siedler auf Island, fand auf diesem Wege den Ort des heutigen Reykjavik als Ort wo er nach dem Götterwillen zu leben hatte.
Dieser Artikel wurde am 12.03.2006 erstellt, die letzte Änderung erfolgte am: 12.03.2006.
© 2006 Oliver Brinkop www.o-brinkop.de
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